Chiropraktik
© Ilke Paul, DC, MS / Doctor of Chiropractic (Palmer College of Chiropractic, USA)
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Geschichte und Ausbildung Die Chiropraktik ist eine ganzheitliche Heilmethode, die ohne Medikamente, Operationen oder sonstige invasive Methoden auskommt. Das Wort „Chiropraktik“ kommt aus dem altgriechischen und bedeutet „mit der Hand behandeln“. Aufzeichnungen zeigen, dass bereits zu Hippokrates Zeiten manuelle Wirbelsäulenkorrekturen durchgeführt wurden.  Die Geburt der modernen Chiropraktik wird auf 1895 datiert, als D.D. Palmer erkannte, dass die Korrektur von Fehlstellungen der Wirbelsäule mittels eines präzise angewendeten Impulses zu einer Verbesserung der Nervenfunktion führt. In Davenport, Iowa (USA) gründete er 1897 das erste Chiropraktik College, das Palmer College of Chiropractic. Heute ist die Chiropraktik neben der Schul- und Zahnmedizin der drittgrößte Heilberuf weltweit, mit ca. 90.000 Chiropraktoren, die in über 70 Ländern praktizieren. Den Titel eines Chiropraktors erlangt man über ein 5 bis 7- jähriges Universitätsstudium, welches zur Zeit nur an Hochschulen im Ausland möglich ist. Nach erfolgreichem Abschluss folgt in Deutschland, in einer dazu qualifizierten Praxis, ein einjähriges Weiterbildungsprogramm (GEP) mit abschließender Prüfung. In Deutschland gibt es ca. 100 Chiropraktoren, von denen sich die Mehrheit zur Deutschen Chiropraktoren Gesellschaft (DCG) zusammengeschlossen hat. Sie ist Mitglied des Weltverbandes, der „World Federation of Chiropractic“ (WFC), welche offiziellen Kontakt zur Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterhält. Chiropraktik basiert auf der wissenschaftlichen Tatsache, dass das Nervensystem alle Funktionen des Körpers steuert und kontrolliert. Chiropraktoren diagnostizieren und behandeln mechanische Probleme des Bewegungsapparates (Gelenke, Muskeln, Sehnen und Bänder) sowie die Auswirkungen, die diese Probleme auf die Funktion des Nervensystems haben können.